Häufig gestellte Fragen – FAQ

Muss ich Mitglied sein um Treffen der Toastmasters zu besuchen?

Nein, Gäste sind uns jederzeit willkommen. Ihr seid ausdrücklich eingeladen, vorbeizukommen und euch einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Unsere nächsten Termine findet ihr hier.

Was genau macht ihr bei euren Treffen?

Jeder Clubabend besteht aus mehreren Teilen: Zunächst werden vorbereitete Reden gehalten, die in der Regel fünf bis sieben Minuten dauern. Danach folgen Stegreifreden: Der Stegreifredenmoderator ruft nacheinander mehrere Mitglieder auf und gibt ihnen ein Thema, zu dem sie spontan eine bis zwei Minuten lang reden dürfen. Den Abschluss des Abends bildet der Bewertungsteil: Die Redner bekommen Rückmeldungen und Verbesserungsvorschläge, und es gibt Berichte darüber, wie gut die Zeitvorgaben eingehalten wurden, wie viele Füllworter verwendet wurden, und zu anderen Aspekten.

Ich finde Rhetorik interessant, fühle mich aber nicht wohl dabei, vor mehreren Personen zu sprechen. Ist Toastmasters wirklich das Richtige für mich?

Das ist überhaupt kein Problem. Toastmasters bietet einen geschützten Rahmen um Reden zu üben und schrittweise sicherer zu werden. Wir legen Wert auf hilfreiches und ermunterndes Feedback und möchten allen Mitgliedern helfen, sich zu verbessern. Wir haben alle mal klein angefangen, und von kompletten Anfängern bis zu jahrelang erfahrenen Rednern hat jeder bei uns seinen Platz. Wenn du dir unsicher bist, ob Toastmasters das Richtige für dich ist, schau einfach mal unverbindlich bei einem unserer nächsten Treffen vorbei und verschaffe dir einen eigenen Eindruck: https://www.toastmasters-ffo.de/termine/

Ich bin überzeugt und möchte gerne Mitglied werden. Wie hoch ist der Mitgliedsbeitrag?

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 10 Euro pro Monat. Er ist zwei Mal pro Jahr für sechs Monate im Voraus zu bezahlen (Zeiträume April bis September und Oktober bis März, bei Eintritt zwischendurch bezahlt ihr natürlich nur für die Monate ab eurem Beitritt).

Was sind die Anforderungen an Reden bei Toastmasters?

Das hängt vom konkreten Redeprojekt ab. Es gibt mehrere Lernpfade, die euch dabei unterstützen, verschiedene Fähigkeiten zu trainieren. Eure Lernpfade könnt ihr nach euren Interessen frei auswählen. Genauere Informationen und eine Übersicht über die Pfade findet ihr hier auf Deutsch und hier auf Englisch.

Die Pfade sind in in mehrere Projekte aufgeteilt, die unterschiedliche Anforderungen haben. Grundlegende Aspekte, die in jedem Lernpfad trainiert werden, sind zum Beispiel das Aufnehmen und Umsetzen von Feedback, Recherche- und Präsentationstechniken, oder Körpersprache.

Das konkrete Thema eurer Reden könnt ihr selber aussuchen. Wir halten uns allerdings bei den Themenbereichen Politik und Religion zurück. Wir sind überparteilich, respektieren unterschiedliche Weltanschauungen und missionieren nicht. Toastmasters ist nicht der richtige Ort für ideologische Auseinandersetzungen.

Welche Aufgaben kann ich bei einem Clubabend übernehmen, wenn ich keine Rede halte?

Wir trainieren neben dem Reden noch viele weitere wichtige Führungsfähigkeiten wie zum Beispiel Zeitmanagement, Moderation oder Feedback. Daher gibt es neben den Rednern noch einige andere Funktionen bei unseren Treffen:

  • Moderator: Führt durch den Abend, ruft die einzelnen Programmpunkte und Teilnehmer auf.
  • Stegreifredenleiter: Moderiert die Stegreifreden und bestimmt die Redner in diesem Abschnitt des Abends. Dazu denkt er sich im Vorfeld Aufgaben/Themen aus, zu denen die Redner eine bis zwei Minuten lang reden dürfen.
  • Zeitnehmer: Die Reden und alle weiteren Abschnitte des Abends haben bestimmte Zeitvorgaben, die nicht überschritten werden sollten. Der Zeitnehmer stoppt die Zeit, signalisiert den Teilnehmern, wenn sie zu lange brauchen und erstattet am Schluss des Abends Bericht darüber, wie gut die Zeitvorgaben eingehalten wurden.
  • Sprachstilbeobachter: Achtet auf den Sprachstil der Teilnehmer, also Aspekte wie Grammatik, Stilmittel, oder Fremdwörter und berichtet darüber am Ende des Abends.
  • Füllwortzähler: „äh“, „ähm“, „also“ oder „und“ am Satzanfang, … – Viele Redner neigen dazu, Füllwörter zu benutzen, wenn eigentlich eine Redepause angebracht wäre. Das erschwert das Zuhören und lässt den Redner weniger souverän wirken. Der Füllwortzähler notiert sich diese Füllwörter und erstattet am Ende des Abends Bericht.
  • Zuhörer: Hört den Rednern besonders aufmerksam zu und notiert sich Fragen zum Inhalt der Reden, die er am Ende des Abends den anderen Teilnehmern stellt.
  • Redebewerter: Für jede vorbereitete Rede gibt es einen Bewerter, denn wertschätzendes und konstruktives Feedback ist wichtig, damit wir uns verbessern können. Der Bewerter gibt dem Redner Hinweise, was er besonders gut gemacht hat, und wo er sich noch verbessern kann.
  • Gesamtbewerter: Moderiert den Bewertungsteil, lässt am Schluss den Clubabend Revue passieren und gibt Hinweise darauf, was am Ablauf des Abends noch verbessert werden kann.